Dienstag, 21. April 2015

Schnecke by Night - Die Externsteine

"Schnecke" ist ein kleines Wohnmobil, das vor kurzem in unsere Einfahrt eingezogen ist. Es ist schon ein paar Jährchen alt und nicht das schnellste und deshalb liebevoll Schnecke genannt.

Der erste kleine Trip damit ging nun zu den Externsteinen. Das ist eine Felsformation im Teutoburger Wald, die vielen Menschen als heidnische Kultstätte bekannt ist. Es ranken sich viele Mythen um die Externsteine. Zur Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende wurden dort schon seit jeher Feste gefeiert und früher durfte man sogar zu diesen Gelegenheiten im Naturschutzgebiet zelten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das heute noch erlaubt ist.

Wir sind sehr spät losgefahren und erst im Dunkeln angekommen, dafür hatten wir aber den ganzen nächsten Tag Zeit.



 Morgens waren schon ziemlich viele Leute dort unterwegs und natürlich musste man auch Eintritt bezahlen, um auf die Felsen klettern zu dürfen.....




Auf dem nächsten Bild sieht man die Höhenkammer und hinter mir das Sonnenloch, durch das zur Sonnenwende die ersten Sonnenstrahlen fallen.


Es war sehr schön dort oben, aber durch die vielen Leute kam irgendwie keine Stimmung auf. Man kann halt nicht alles haben. Dafür hatten wir den Wald hinter den Externsteinen ganz für uns allein, und den fand ich in dem Moment auch viel interessanter. Es gibt dort so viele schöne, knorrige Bäume und überall kann man geheimnisvolle Dinge entdecken. Man findet magische Steinkreise, in Felsen geritzte Schutzzeichen, Bäume mit Gesichtern und die ganze Atmosphäre in dem Wald ist einfach besonders.

Erkennt man das Gesicht?








Später haben wir uns noch die Ruine der Falkenburg angeschaut, die liegt nochmal ein ganzes Stückchen weiter . Eigentlich wird die Ruine grade erst weiter ausgegraben und aufgebaut, aber es gab doch einiges zu sehen. Zwei Fotos müssen erstmal reichen, sonst wirds mir hier zu lang...



Am Ende des Tages waren wir total platt und sogar der Hund war mal einfach nur müde und glücklich. War eine schöne erste kleine Reise mit der Schnecke.

Kommentare:

  1. Das sieht wirklich sehr schön und zauberhaft dort aus!

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    1. Ich wäre auch gern noch länger dort geblieben, ist wirklich ein schöner Ort :)

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Hallo Lorkyn,
    jetzt habe ich deinen Blog erst entdeckt. Gefällt mir total gut. Also, wie du da in dem hohlen Baum sitzt erinnert mich das an die Hl. Edigna. Sie soll in Puch, im Landkreis Fürstenfeldbruck, in einer Linde gelebt haben.
    Viele Grüße
    Belut Tirauhh

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