Sonntag, 22. Oktober 2017

Samhain Giveaway zum Schweben

Die Zeit vergeht wie im Fluge, schon bald ist Samhain, die Nacht in der sich der Schleier öffnet.
Letztes Jahr habe ich dieses Datum genutzt, um meinen Shop zu eröffnen. Ein kleiner Neuanfang für mich, die Erfüllung eines Wunsches. Und ich kann kaum glauben, dass es schon wieder ein Jahr her sein soll. Die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn man etwas machen kann, das wirklich Spaß macht.

Mir war der Gedanke gekommen, das eine Jahr ein wenig zu feiern, mich irgendwie zu bedanken.
Und manchmal, wie der Zufall so will, passt alles ganz wunderbar zusammen, denn ich habe vor kurzem eine nette Email bekommen. Könnt ihr euch noch an meinen Hängesessel erinnern, den ich letztes Jahr vom Hängemattengiganten bekommen habe? Klick! Ich bin wirklich froh, das Teil zu haben. Wenn ich darin hänge, kehrt irgendwie auf magische Weise eine innere Ruhe ein und ich kann mich wunderbar entspannen.

Diesmal durfte ich mir wieder einen aussuchen, aber für euch ♥


Und mal wieder war es schwer, mich zu entscheiden. Aber ich habe mir gedacht, dass etwas schlichtes wahrscheinlich in die meisten Haushalte passt, daher gibt es jetzt für euch dasselbe Modell zu gewinnen, das auch in unserem Wohnzimmer hängt. Ein total bequemer naturfarbener Hängesessel, zudem auch noch Fair Trade:

 Trinidad Natura von Tropilex

Und weil ich natürlich auch noch etwas dazutun möchte, ein wenig Holz und Feuer, bekommt der/die Gewinner/in noch zusätzlich von mir eine kleine hölzerne Wunschkerze mit Mondphasen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 31.10.2017.
Den/die Gewinner/in werde ich am 01.11.2017 ziehen und hier bekannt geben.

Was ihr dafür tun müsst?
  •  Schreibt mir bis Dienstag, 31.10. um Mitternacht einen Kommentar, dass ihr teilnehmen möchtet.
  • Ihr müsst über 18 Jahre alt sein, der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel läuft EU weit.
  • Euer Nickname darf hier zwecks Auslosung veröffentlicht werden.
Ich freue mich mich sehr auf eure Teilnahme ♥


Montag, 16. Oktober 2017

Herbstmagie

Dieses Jahr musste ich den Herbst gar nicht so sehr herbeiwünschen, irgendwie war der ganze Sommer schon herbstlich. Der Riesenkürbis im Garten hat dazu noch sein bestes getan, mich immer dran denken zu lassen, an die bunten Blätter, Pilze und nebligen Wälder. Vor ein paar Tagen haben wir ihn dann auch endlich mal geerntet, und jetzt ziert er unseren Wohnzimmertisch. Für eine Kürbiskutsche ist er nicht groß genug, aber als natürliche Herbstdeko macht er sich sehr gut.
Ich find ihn eigentlich fast zu schön zum schlachten.


Und die Pilze waren auch schneller da, als gedacht. Dieses Jahr haben wir uns mal näher damit befasst. Wenn man einmal ein paar Merkmale weiß, ist es auch gar nicht schwer, einige essbare Arten bestimmen zu können. Bei uns wachsen neben den ungenießbaren Pilzen und denen, die wir nicht mögen, vor allem Steinpilze, Waldchampignons und Maronenröhrlinge, welche man leicht mit dem zwar nicht schädlichen, aber sehr bitteren Gallenröhrling verwechseln kann. 
Hier Nummer 3 auf dem Bild:


Aber mittlerweile klappt es sehr gut mit der Bestimmung, und so gab es diesen Herbst schon ganz oft frische Waldpilzpfanne zum Abendessen. Und was man nicht essen kann, kann man ja wenigstens schön fotografieren. Ich finde, Pilze habe etwas magisches. Man vermutet direkt ein paar Feen, die sich unter ihnen verstecken. 


Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm... 
Ich glaube, ich bin nicht die einzige, die jahrelang dachte, dieses Kinderlied würde einen Fliegenpilz besingen. Aber wenn man es mal bis zum Ende hört, weiß man, dass es sich um die Hagebutte handelt. Und trotzdem muss ich immer an dieses Lied denken, wenn ich einen Fliegenpilz sehe. Von diesen wunderschönen Zauberpilzen gibt es dieses Jahr sehr viele in unseren Wäldern. Ich finde sie unheimlich faszinierend, sie lassen einen irgendwie träumen, von Märchen und Feen. Ich freue mich immer, wenn ich welche finde, auch wenn es dann nur Bilder sind, die ich als Beute mit nach Hause nehme.


Und wenn man dann schon ein wenig angefröstelt nach Hause kommt, muss man sich ja irgendwie wieder aufwärmen. Also dachte ich mir, ich nehme mal ein wenig von meinem Lavendelkraut und mische ein schönes Badesalz. Es riecht wirklich gut, und ist ganz schnell gemacht. Man braucht nur Totes Meer Badesalz, Lavendelblüten und Blätter, und evtl. noch ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl, dann alles schön zusammenmischen und in hübschen Gläschen verpacken. Ich habe extra getrockneten und auch frischen Lavendel benutzt, damit die Duftstoffe in das Salz ziehen können. Es riecht wirklich ganz toll, und ich freu mich jetzt noch mehr auf die Badewanne :)


Natürlich gab es auch wieder ganz viel Brandmalerei in letzter Zeit. Aber heute zeige ich nur einen kleinen Raben, der auch vor ein paar Tagen schon losgeflogen ist ♥


Bald ist es ja schon wieder ein Jahr her, dass ich meinen kleinen Hexenshop eröffnet habe, so schnell vergeht die Zeit. In den nächsten Tagen wird es hier auch mal wieder eine Überraschung für euch geben ♥ Bis dahin wünsche ich euch einen märchenhaften Herbst!




Dienstag, 26. September 2017

Moths and Butterflies

Vor einigen Monaten habe ich bei Instagram an einem Gewinnspiel teilgenommen, und dort etwas ganz besonderes gewonnen. Ein Seelenportrait -ein digitales Bild, welches nur für mich gefertigt wurde. Rowan Lewgalon ist eine Meisterin darin, sie entwirft die verschiedensten Bilder, immer mit einem Hauch Magie und viel Feingefühl.
Und natürlich konnte ich es wieder nicht lassen und habe mein Seelenportrait auf eine Scheibe Birkenholz gebrannt.


Meine Seele gehört dem Holz, jetzt also auch im wahrsten Sinne. Aber so schlicht, wie es hier aussieht, ist das Bild gar nicht. Das Original steckt voller Details und ist in wunderschönen Farben gehalten. Ich finde es schon besonders, so etwas zu bekommen. So ein Bild, welches nur für mich entworfen wurde, und mich ja auch darstellt, also meine Seele. Dazu habe ich eine ausführliche Beschreibung von Rowan bekommen, was ich total spannend fand. Eine Hüterin alter Naturmagie und Geheimnisse bin ich, ein wenig verwoben zwischen den Welten. Und so sehe ich aus:


Mottenartig bin ich, ein wenig düster, einen Elfenstern auf der Stirn, und ich habe Flügel. Schade, dass ich die im echten Leben nicht auch habe... Ich liebe die Farben des Bildes, sie passen zum Herbst. Und Motten und Schmetterlinge haben für mich ja auch eine besondere Bedeutung. Die bunten und strahlenden Schmetterlinge, die man im hellen Sonnenschein findet, und im Gegenzug die Nachtschwärmer in ihren grauen Kleidern, immer auf der Suche nach dem Licht in der Dunkelheit. 


Letzten Freitag konnten wir ja schon wieder die Herbsttagundnachtgleiche feiern. So langsam verabschiedet sich das bunte Sommerleben wieder von uns, und damit auch die Schmetterlinge. Und von denen habe ich in diesem Jahr wirklich viele gesehen, und auch einige fotografiert. 
Also gibt es heute mal eine kleine Schmetterlingscollage, ein Abschiedsgruß an den Sommer und seine bunten Zauberwesen :)


Wenn ihr euch auch für ein Seelenportrait interessiert, oder wissen wollt, was Rowan Lewgalon noch alles anstellt, schaut mal hier vorbei: tir-anam oder Tir Anam bei Etsy
Vielleicht habt ihr ja auch bald Flügel :)
Einen wunderschönen Start in den Herbst wünsche ich euch ♥


verlinkt beim creadienstag

Freitag, 1. September 2017

Das dunkle Herz des Waldes

Schon wieder ein Brief von der Bücherei. Wieder mal Strafgeld für mich. Aber ich wollte "Das dunkle Herz des Waldes" doch noch unbedingt fotografieren, bevor ich es wieder abgebe. Jetzt kostet es tatsächlich schon Geld, wenn man seinen Blog verschludert.
Aber ich bin den Leuten von der Bücherei gar nicht böse, denn es ist schon super, wie sie sich ins Zeug legen. "Das dunkle Herz des Waldes" von Naomi Novik haben sie extra angeschafft, weil ich danach gefragt hatte. Im Internet war ich darüber gestolpert, und das Buch hatte so viele gute Rezensionen, dass ich es auch unbedingt lesen musste. Und natürlich hat mich der Name sofort angesprochen.


Bei der Geschichte handelt es sich um einen Phantasieroman, ein phantastisches Märchen. Bei Fantasy bin ich immer etwas vorsichtig. Ich mag es nicht so, wenn ich zu schnell in eine zu fremdartige Welt geworfen werde, oder wenn ich in den ersten 10 Seiten eines Buchs schon mit 12 gleich klingenden, andersartigen Namen konfrontiert werde. 
Bei diesem Buch ist das aber gar nicht so. 

Zur Handlung:
In einem kleinen beschaulichen Tal leben die Menschen ihr einfaches und glückliches Leben, welches nur davon getrübt wird, dass der dunkle Wald immer wieder seine dunklen Schatten verbreitet. Es gibt mehrere kleine Dörfer in dem Tal am Wald, welche alle unter dem Schutz des Drachen stehen. Nur er kann die bösen Mächte des dunklen Waldes aufhalten und die Dorfbewohner schützen. Aber der Drache ist kein Drache, sondern nur ein Mann -ein Magier, welcher allein in einem Turm lebt. Alle zehn Jahre wählt er sich ein Mädchen aus einem der Dörfer, welches dann zu ihm in den Turm zieht, und danach ganz verändert ist. Niemand weiß, was dort mit den Mädchen geschieht. Dieses mal fällt die Wahl auf Agnieszka, welche gar nicht darauf vorbereitet war, da sonst immer die schönsten und stärksten Mädchen gewählt werden. Ihre schöne Freundin Kasia hatte sich schon ihr ganzes Leben auf diese Bürde vorbereitet. Agnieszka hingegen ist ein wildes Mädchen, welches sich immer draußen herumtreibt, in zerrissenen und beschmutzten Kleider herumläuft, und ein wenig tollpatschig ist. Im Turm angekommen, fürchtet sie sich natürlich vor dem Drachen und versucht, ihm aus dem Weg zu gehen. Doch alles kommt ganz anders, als man vielleicht denken mag. Denn der Drache wählt seine Mädchen nicht nach Schönheit, sondern er sucht sich das Mädchen, welches den Funken der Magie in sich trägt.


Dieses Buch musste ich unbedingt hier vorstellen, weil es wirklich das beste ist, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Es hat mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt und war auch nicht vorausschaubar. Die Charaktere sind besonders, und vor allem Agnieszka habe ich ganz schnell ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben, aus der Sicht von Agnieszka. Teilweise lustig, teilweise ironisch, musste ich doch immer wieder schmunzeln über ihre Gedanken. Sarkan hingegen, der Drache, ist ein grummeliger, in sich gekehrter Typ, vor dem man fast erstmal Angst kriegen könnte. Die Geschichte entwickelt sich nach und nach und wird immer spannender und größer. Man blickt nicht sofort durch, was es mit dem dunklen Wald, dem Drachen und dem Tal auf sich hat. Die Geschichte ist sehr schlau gemacht, es fließen dabei nach und noch noch einige andere Komponenten mit ein. Die Magie spielt eine große Rolle, und zum Ende hin wird alles ziemlich episch. Ich mag an der Geschichte besonders, dass nicht immer alles sofort so ist, wie es scheint, und das nicht alles nur gut oder böse ist, sondern dass es auch ein Dazwischen gibt, und Gründe, warum etwas ist, wie es ist. 
Es ist schwierig, nicht zu viel zu verraten, denn das wäre wirklich schade. Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen, und wenn man "Der Herr der Ringe" mag, ist man hier auf jeden Fall richtig. 
Wenn dieses Buch mal verfilmt werden sollte, bin ich die erste, die im Kino sitzt. Aber erstmal darf es wieder zurück in die Bücherei, und ich überlege mir, ob ich es mir nicht selbst mal zulege.
Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch ♥